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Wut in Italien. Frauenklischees über die Corona App

Wut in Italien. Frauenklischees über die Corona App

Mich:Die italienischen Behörden haben einen beeindruckenden falschen Start gestartet, um die „Immun“ -Krone aufzudecken. Es gibt Hinweise darauf, dass am Anfang so viel Vertrauen bestand, dass die Regierung eindeutig nicht die Absicht hat, Smartphone-Nutzer von bis zu sechzig Prozent der Smartphone-Nutzer zu überzeugen. Laut Innovationsministerin Paola Pisano nutzten bis Sonntag, etwa drei Wochen nach dem ersten Start, rund 3,4 Millionen Nutzer die App auf ihren Mobiltelefonen, was mehr als acht Prozent der 43 Millionen Smartphone-Nutzer des Landes entspricht.

Matthias Rabb

Politischer Korrespondent Italiens, des Vatikans, Albaniens und Maltas in Rom.

Zum Vergleich. In Deutschland wurde die Corona-App seit ihrem Start am 16. Juni von gut zehn Millionen Handynutzern heruntergeladen. Unmittelbar nach der Installation der kostenlosen Immuni-App auf Google Play im Apple Store am 1. Juni gab es einen Aufschrei. Die Abbildungen in der App zeigen, dass eine Mutter ein Baby im Arm hat, zusammen mit einem Mann in einem Korb mit einer Pflanze und einem Laptop.

Nicht nur Senatorin Julia Unterberg, die konservative Südtiroler Volkspartei (SVP), war von diesem „klischeehaften Verständnis der Rolle der Frau und ihres Beitrags zur Gesellschaft“ überrascht. Während dem Mann gezeigt wird, wie er „seine beruflichen Pflichten erfüllt“, zeigt er der Frau, wie sie „auf die Kinder und die Pflanzen aufpasst“. Offensichtlich ist in Italien, insbesondere in Institutionen und Regierungen, die niedrige Beschäftigung von Frauen „nicht nur eine Ungerechtigkeit, sondern auch eine Verschwendung von Fähigkeiten und Wissen“.

Gute Bewertungen von Daten und Verbrauchervertretern

Dann kam das zuständige Ministerium hastig den Forderungen von Senator Utterberger und vielen anderen nach, die „aussehenden Zahlen“ zu ändern. Jetzt können Sie im Anhang eine Frau sehen, die einen Arztkittel und ein Stethoskop trägt. Er fragt jedoch, warum der zuständige Minister Pisano die Kombination von Mutter-, Kinder- und Korbpflanzen nicht im Voraus bemerkt habe. Die von Bending Spoons in Mailand entwickelte App wird von Daten- und Verbraucherschutzgruppen allgemein gut angenommen.

Die „sich bewegenden“ digitalen Codes, die sich alle zehn Minuten ändern, und das über sie installierte Programm kommunizieren mit anderen Mobiltelefonen über Bluetooth (niedrige Batterieladung), um sicherzustellen, dass die übertragenen Informationen anonym sind. Außerdem werden keine Geodaten oder GPS-Koordinaten an die Immuni-Anwendung gesendet.

Immundaten von zwei oder mehr Mobiltelefonkontakten werden ordnungsgemäß auf dem entsprechenden Mobiltelefon gespeichert und nach 14 Tagen gelöscht und normalerweise nicht an den zentralen Server übertragen. Schließlich ist die Nutzung einer App freiwillig, niemand muss etwas tun.

Der eigentliche Test von Immuni-App begann am 8. Juni in den Abruzzen, Apulien, Ligurien und Marseille. Seit dem 15. Juni ist es in allen zwanzig Regionen voll funktionsfähig. Die Anwendung ist in Italienisch und Deutsch verfügbar, die Sprache wird automatisch entsprechend der „Muttersprache“ des Mobiltelefons ausgewählt.