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Beach-Volleyball. Timmenorfs Weg

Beach-Volleyball. Timmenorfs Weg

D. D.Er fährt nach Tymendorfer Strand, der durch Düsseldorf und Hamburg führt. Zumindest für deutsche Beachvolleyballer. Der Deutsche Volleyballverband (DVV) hat insgesamt sechs Qualifikationsturniere in zwei Großstädten sowie traditionelle Titelkämpfe an der Ostseeküste nach einer regulären Strandtour organisiert, als diese aufgrund der Hochzeit abgesagt werden mussten. „Ich bin sehr glücklich“, sagte Julia Ulius Toll, eine WM-Nominierte.

Der 23-Jährige fühlt sich nach einer Vorblockade in bester körperlicher Verfassung, gefolgt von sechs Wochen intensiven Trainings. Nur wenn es mit der Spieltechnik funktioniert. „Ich bin selbst neugierig“, sagte der junge Mann aus Hamburg über seine Strandkünste. Er und sein Partner Clemens Wickler konnten sich zwei Wochen lang an den Ball gewöhnen. Auch seine Sorge um Verletzungen gehört der Vergangenheit an. „Clemens springt wie ein junger Hopfen.“

Der Verein war nicht an der Organisation der Bundesliga-Strände für Männer und Frauen beteiligt, die derzeit auch in Düsseldorf gespielt werden. „Junge Leute waren schneller“, sagte Volker Brown, Geschäftsführer der DVV-Marketingagentur, über die Initiative des Beachvolleyballers Alex Walkenorsch und einiger seiner Kollegen. Wallenhorst und Koons haben die Liga auf private Initiative ins Leben gerufen, weil der DVV laut Wallenhorst schon lange unter „Schock“ stand. „Wir wurden ermutigt, die Tür zu öffnen“, sagte Brown, „Wettbewerb statt Partnerschaft.“ „Dafür sind wir dankbar.“

Der Star der Turnierserie des Vereins ist Olympiasiegerin Laura Ludwig, die im Zusammenhang mit den Spielen meist ehrgeizig ist. „Es ist sehr wichtig, dass wir dieses Jahr ein großartiges Sportziel haben“, sagte er. Die 34-Jährige hat sieben Mal die deutsche Meisterschaft gewonnen, aber noch nicht mit Margaret Kozuch. Beide sind am letzten Wochenende nicht unbedingt wahlberechtigt. Die acht besten Teams werden ermittelt. In Düsseldorf und Hamburg laden sie nur Turniere zu Preisen ein. Im Gegensatz dazu müssen untergeordnete Duos um drei Timmendorf-Tickets kämpfen.

Die private Bundesliga endet am 12. Juli in Düsseldorf. Assoziationsspiele beginnen am 17. Juli an derselben Stelle für Frauen und eine Woche später für Männer, jeweils ohne Publikum. Danach muss der deutsche Meister am ersten Septemberwochenende entscheiden. Je nach aktueller Rechtslage konnten auf den Tribünen mindestens 600 Zuschauer untergebracht werden. Kein Vergleich mit früheren Festivals am Ostseestrand, aber zumindest.