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In Norditalien gibt es einen neuen "problematischen Bären"

In Norditalien gibt es einen neuen „problematischen Bären“

M.Aurizio Fugatti bestellte einen kurzen Prozess. Der Gouverneur der norditalienischen Provinz Trentino eröffnete am Dienstagabend das Feuer auf einen gefährlichen „Blitzbären“. Die genaue Identität wurde noch nicht bestätigt. Zu diesem Zweck wurden am „Tatort“ DNA-Spuren auf den Kleidern von Christian und Fabio Miseroni aufgenommen.

Matthias Rabb

Politischer Korrespondent Italiens, des Vatikans, Albaniens und Maltas in Rom.

Die beiden Männer im Alter von 28 bis 58 Jahren waren am Montagabend gegen 18 Uhr in Brenta Dolomit bei Kles am Monte Peller, als sie von einem Bären angegriffen wurden. Laut lokalen Medien sagte Fabio Miseroni dem Bären, er sei „wie ein Blitz ausgerutscht“ und habe sich auf seinen Sohn, einen Christen, „geworfen“. Dann wandte ich mich an den Bären, um den Christen zu beschützen. Er verließ sie, biss mein Bein, dann meinen Arm und schließlich meine Hand. Er ließ mich auf wundersame Weise frei und verschwand. Er hätte uns beide töten können. „

Den beiden gelang es, zum Parkplatz zurückzukehren und zum Klees Hospital zu fahren. Der Sohn Christian Miseroni konnte nach ambulanter Behandlung nach Hause gehen. Pater Fabio Miseroni, der zusätzlich zu den Stichwunden eine Fraktur erhalten hat, wird im Krankenhaus behandelt, muss aber bald entlassen werden. Der Gouverneur besuchte ihn am Dienstag im Krankenhaus. Auf der Pressekonferenz sagte Fugatti, dass er nach einem solchen Vorfall keine andere Wahl habe, als den Bären für die Dreharbeiten freizulassen.

82 bis 93 erwachsene Bären

Nach Angaben der Regierung der autonomen Provinz gibt es im Trentino 82 bis 93 erwachsene Bären, darunter kürzlich geborene Welpen. „Solche Zahlen bedrohen das Leben von Menschen und Bären“, sagte Fugatti. Es gibt Hinweise darauf, dass der Bär aus Monte Peler eine Frau war, die ihre Nachkommen beschützte. Bären gibt es seit 1999 im Trentino. Zu dieser Zeit wurden im Rahmen eines EU-Programms mehrere Dutzend junge Bären aus Slowenien und Kroatien im Naturpark Adamello-Brenta freigelassen. Sie ließen sich dort nieder und vermehrten sich fleißig. Einige Braunbären sind zu Medienfiguren geworden. JJ1, genannt Bruno, zog im Mai 2006 von den Alpen nach Bayern. Dort wurde er zunächst mit Freude begrüßt, war aber aufgrund der Unruhen bald erfolgreich. Umweltschützer und Experten haben erfolglos versucht, den „problematischen Bären“ zu fangen, bevor Bruno am 26. Juni 2006 von einem anonymen Jäger erschossen wurde.

In Italien wurde kürzlich in den Medien über die Abenteuer des M49 berichtet. Fast 170 Kilogramm Männchen schafften es, aus dem Zaun der elektrischen Zäune herauszukommen, die von einem jungen Raubtier auf die extreme Höhe gebracht wurden. Monatelang reiste die M49 nach Trentino, Südtirol und Venetien und riss Ziegen, Schafe und Bienenstöcke. Ende April ging der M49 im Trentino in eine für ihn gesetzte Falle und saß „wieder“ im Kenter Animal Care Center in der Nähe von Trento. Tierschützer beschreiben die jüngste Gefangenschaft der M49 als „traurige Nachricht“. Derzeit ist nicht bekannt, was er nach dem Verlassen des Postens tun wird.

Ende Mai hatten ein zwölfjähriger Junge und seine Familie während einer Dolomon-Expedition eine sehr enge Begegnung mit einem Braunbären. Unter der Leitung seines Vaters, der den Vorgang auf seinem Handy filmte und ihn dann in den sozialen Medien teilte, ging der Junge vorsichtig vom Braunbären weg. Er folgte ihr zuerst, stand mehrmals mit ihr auf den Füßen und suchte dann die Entfernung ab.

Der Wolf ist auch ein Problem

Während Umweltschützer und Tierschützer im Trentino über den richtigen Umgang mit „problematischen Bären“ durch die Landesregierung und die Agrarlobby streiten, gibt es in Südtirol politische Kontroversen über das „Wolfsproblem“. Wie der graue Bär ist der Wolf in Italien geschützt. Vor fast 50 Jahren wurde die Zahl der Wölfe in Italien auf knapp 2.000 geschätzt. Etwa drei Viertel der Bevölkerung leben im Apennin, aber auch im Alpenraum vermehren sich Wölfe. In Südtirol leben etwa drei Dutzend Wölfe, und die Tiere, die in Kisten leben, zerreißen kaum Tiere. Stattdessen gibt es wachsende Beschwerden von Viehzüchtern über die Schäden, die durch einzelne Wölfe verursacht werden.

Im vergangenen Jahr wurde die Bozener Regionalregierung von alpinen Farmen getroffen, die 27.500 Euro Schaden anrichteten, und der Trend wächst seit Jahren. Piloten werden versuchen, Schafe und Ziegen besser vor Wölfen zu schützen. Es werden mobile Elektrozäune, feste Zäune, Nachtställe und Schäferhunde besprochen. Es kostet viel Geld, das Alpenbauern nicht bezahlen können oder wollen. Vielen Tierärzten zufolge wäre es billiger und effektiver, nur einzelne Wölfe zu werfen. Die Landesregierung von Bozen ist auch der Ansicht, dass die Wolfspopulation in Südtirol reguliert werden sollte.