TajikistanToday.Org

Complete News World

Pentagon. Die aus Deutschland abgezogenen Truppen entschieden

Pentagon. Die aus Deutschland abgezogenen Truppen entschieden

D. D.Der teilweise Abzug der US-Truppen aus Deutschland durch Präsident Donald Trump wurde nun beschlossen. Trump hat zugestimmt, 9.500 der derzeit in Deutschland stationierten 34.500 Soldaten abzuziehen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag. Die Minister Mark Esper und Stabschef Mark Milen diskutierten am Montag im Weißen Haus mit Trump über die Pläne. Der Zeitplan für mögliche Aussichten wurde zunächst nicht angegeben.

Das Pentagon wird den Kongress in den kommenden Wochen und dann die NATO-Partner benachrichtigen, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Der Kongress könnte Trumps gewünschten teilweisen Rückzug aus dem Militärbudget blockieren oder zumindest erheblich erschweren. Im November bewarb sich Trump auch um eine zweite Amtszeit. Wenn er die Wahl verloren hätte, hätte der neue Präsident die Pläne in die Tat umsetzen können.

Widerstand gegen teilweise Reduktion

Oppositionsdemokraten haben bereits eine Koalition mit Trumps Republikanischen Demokraten im Kongress gebildet. Das Programm wird als besonders kritisch angesehen, da es das NATO-Bündnis schwächen und Russland in seinen Händen spielen könnte. Daher gibt es im Senat und im Repräsentantenhaus Pläne, das Militärhaushaltsgesetz teilweise zu verhindern. Der Pentagon-Sprecher Jon Jonathan Hoffmann sagte unterdessen, der teilweise Rückzug würde die „Zurückhaltung“ der NATO und die „strategische Flexibilität“ Russlands in Europa stärken.

Zum Teil will Trump Deutschland für eine unterentwickelte Verteidigung bestrafen. Einige der aus Deutschland abgezogenen Truppen müssen dann ihre Einheiten in Polen verstärken, sagte Trump letzte Woche.

In Berlin hat die Bundesregierung die Regierung in Washington nicht konsultiert, bevor sie beschlossen hat, Truppen abzuziehen, sondern wurde bisher nur informiert. Er stellte fest, dass der Umzug von Truppen nach Osten die Spannungen mit Russland verstärken könnte.

Während des Kalten Krieges waren 250.000 amerikanische Truppen in Westdeutschland stationiert, um eine Bestrafung der Sowjetunion zu vermeiden. Nach dem Fall der Mauer kam es zu einer radikalen Reduktion. Im Jahr 2000 gab es nur 70.000 Soldaten und zehn Jahre später 48.000, heute sind es nur noch weniger als 35.000. Damit ist Deutschland nach der Apokalypse der zweitwichtigste Ort für US-Truppen.

Der Abzug von 10.000 Soldaten könnte schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen auf die betroffenen Regionen haben. Allein in der rheinland-pfälzischen Stadt hat das US-Militär mehr als 7.000 lokale deutsche Truppen, und in ganz Deutschland gibt es 12.000. Darüber hinaus treten Tausende anderer Arbeiter dem US-Militär bei, insbesondere in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern.

Einige Standorte in Deutschland sind der Schlüssel zu US-Truppen außerhalb Europas. Die Ramstein Air Force Base ist das Drehkreuz, an dem die Vereinigten Staaten Truppen und Vorräte in ihre Gebiete im Nahen Osten oder in Afrika bringen. In der Nähe von Landstuhl befindet sich das größte Militärkrankenhaus außerhalb der USA, eine der größten militärischen Ausbildungsstätten in Europa. Sie befindet sich in der bayerischen Stadt Grafenwoher, in Europa, in Stuttgart und in den Kommandozentralen der US-Truppen in Afrika.