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Das Interesse an Freiwilligenarbeit nimmt ab

D:Das Interesse am freiwilligen Militärdienst in der Bundeswehr bleibt gering. Im ersten Halbjahr 2020 beantragten rund 5.200 Männer und Frauen eine Dienstzeit von 7 bis 23 Monaten gegenüber 11.200 im Vorjahr. Zum Vergleich. In den ersten Jahren nach dem Ende der Wehrpflicht im Jahr 2011 war die Zahl der Antragsteller sogar noch höher – mehr als 18.000. Dies geht aus der aktuellen Liste des Verteidigungsministeriums hervor, die der deutschen Presseagentur zur Verfügung steht.

Der freiwillige Militärdienst gibt es seit 1996, aber er wurde erst stärker, als der Militärdienst Mitte 2011 endete. Im Jahr 2012 haben sich 19.300 Männer und Frauen dafür beworben, aber seitdem ist diese Zahl fast jedes Jahr zurückgegangen. Allein von 2018 bis 2019 gab es einen leichten Anstieg von 10.700 auf 11.200.

Das Verteidigungsministerium führt die rückläufigen Zahlen auf eine Strategieänderung seit 2016 zurück. Zu dieser Zeit wurde die Reduzierung der Anzahl der Truppen, die seit dem Ende des Kalten Krieges fortgesetzt worden war, gestoppt und die Anzahl der Mitarbeiter wieder erhöht. Aus diesem Grund hat nach Angaben des Ministeriums die Wehrpflicht für Wehrpflichtige, die in der Regel mindestens 24 Monate im Dienst sein müssen, seitdem zugenommen. Ein Sprecher der Datenschutzbehörde sagte, ihre Zahl sei im Zuge des Rückgangs des Militärdienstes gestiegen. Die Gesamtzahl der Bewerber in der Bundeswehr ist in den letzten neun Jahren stabil bei 52.000 bis 59.000 geblieben.

Der neue „Freiwillige Militärdienst für innere Sicherheit“, für den Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Carrenbauer (CDU) jährlich 1.000 junge Männer und Frauen einstellen will, soll ab September verfügbar sein. Es soll aus Reservetrainingsmissionen (Militärübungen) für die nächsten sechs Jahre bestehen. Die Aufgabe der neuen Freiwilligen ist die Sicherheit des Heimatlandes, dh krisenkatastrophale Aktionen, wie jetzt im Kampf gegen die Kronpandemie.

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Damit will Kramp-Karrenbauer die Lücke in den Stellenangeboten der Bundeswehr schließen. Seit Juli 2011 haben sich insgesamt 146.600 Männer und Frauen für den früheren freiwilligen Militärdienst beworben, wobei durchschnittlich 56% arbeiten. In den letzten drei Jahren war diese Zahl jedoch mit jeweils mehr als zwei Dritteln deutlich höher. Berichten zufolge lag der Anteil der Frauen am Militärdienst kürzlich bei 18%, was sechs Prozentpunkte mehr ist als bei normalen Berufssoldaten.

Fast jeder vierte Wehrpflichtige (23%) hat seinen Dienst bereits während der Probezeit beendet. Fast jede Sekunde (43%) gab „private Gründe“ an, 13% „alternative Stellenangebote“. Gründe für „übermäßige Anforderungen“ (3,5%) und „Near-Home“ (2%) waren relativ selten. Das Bundesmilitär hat 4 Prozent derjenigen entlassen, die sich seit 2011 freiwillig zum Militärdienst gemeldet haben.