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Siemens Healthineers kauft Varian für 16,4 Milliarden US-Dollar

S.Jemand Healthineers plant, den US-amerikanischen Medizintechnikhersteller Varian Medical Systems für etwa 16,4 Milliarden US-Dollar (14 Milliarden US-Dollar) zu übernehmen und sein Geschäft in den USA auszubauen. Die Medizintechnik-Tochter von Siemens gab am Sonntag bekannt, dass beide Unternehmen den Kauf vereinbart hatten. Siemens Healthineers plant, alle Varian-Aktien in bar zu einem Preis von 177,50 USD pro Aktie zu kaufen. Das ist ungefähr ein Viertel mehr als die Aktien am Freitagabend kosten. Der Varian-Vorstand stimmte dem Plan zu und empfahl den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Die Übernahme des US-amerikanischen Krebsspezialisten soll im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein.

Die Muttergesellschaft Siemens hat angekündigt, dass der Kaufpreis durch gemischte Finanzierung aus der Ausgabe neuer Aktien von Siemens Healthineers und der Ausgabe von Anleihen von Siemens finanziert wird. Siemens Healthineers ist im MDax gelistet. Varian erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 3,2 Milliarden US-Dollar bei einer operativen Marge von 17 Prozent. Siemens Healthineers plant, die Akquisition zu etwa der Hälfte durch Darlehen und zur anderen Hälfte durch neue Aktien zu finanzieren, die das in Erlangen ansässige Unternehmen durch Ausgabe neuer Aktien erwerben will.

Die Siemens AG begrüßte die geplante Akquisition und sagte, dass die Strategie „Vision 2020+“ konsequent fortgesetzt werde. Durch die geplante Erhöhung der Beteiligung an der Siemens Healthineers AG, an der die Siemens AG nicht beteiligt sein wird, wird der Anteil der Siemens AG an der Siemens Healthineers AG von 85 Prozent auf rund 72 Prozent reduziert. Siemens Healthineers ging 2018 an die Börse und ist seitdem rechtlich unabhängig von der Siemens AG. Es hält jedoch immer noch 85 Prozent der Healthineers-Aktien. Das Unternehmen beschäftigt rund 50.000 Mitarbeiter an Standorten in mehr als 70 Ländern.

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Joe Kaeser, CEO von Siemens, sagt, die Akquisition werde „erheblich fördern“. „Ein solcher Transformationsschritt wäre in der alten Konglomeratstruktur der Siemens AG nicht möglich gewesen“, fügte er hinzu. Siemens wird ein langfristiger Anteilseigner von Healthineers bleiben, sagte Kaesers Stellvertreter und designierter Gruppenchef Roland Busch.

Siemens Healthineers hat sich außerdem entschieden, den Quartalsbericht von einem Tag bis Sonntag zu veröffentlichen. Infolgedessen erwartet das Unternehmen in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 nach der letzten koronabedingten Schwäche eine Erholung und hat sich nun erneut getraut, eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr abzugeben. „Für das vierte Quartal erwarten wir eine deutliche Verbesserung unserer Geschäftsentwicklung gegenüber dem dritten Quartal“, sagte Bernd Montag, CEO von Siemens Healthineers.

Nach der neuen Prognose erwartet Siemens Healthineers Ende September 2020 einen stabilen Umsatz auf vergleichbarer Basis – d. H. ohne Übernahme- und Währungseffekte. Das um Sonderanleihen bereinigte Ergebnis je Aktie wird voraussichtlich zwischen 1,54 und 1,62 EUR liegen (Vorjahr: 1,70 EUR). Siemens ursprünglich
Gesundheitsdienstleister erwarteten einen Anstieg beider Werte, diese Prognose wurde jedoch Anfang Mai aufgrund der mit der Korona verbundenen Unsicherheiten zurückgezogen.

Im dritten Quartal ging der Jahresumsatz um 7,2 Prozent auf 3,31 Milliarden Euro zurück – auf vergleichbarer Basis betrug der Rückgang 6,9 Prozent. Bereinigt um Spezialeffekte verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 15 Prozent auf 461 Millionen Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie um rund ein Fünftel auf 30 Cent. Der Konzern hat damit die Erwartungen der Vertriebsexperten erfüllt und übertroffen
im Betriebsergebnis.